PFERDEFÜTTERUNG

FUTTERTIPP FÜR PFERDE IM SOMMER: ELEKTROLYTE

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36 Grad und es wird noch heißer …. Der Sommer hat uns zurück und zwar so richtig. Temperaturen über 30 Grad stehen diese Woche an der Tagesordnung. Die hohen Temperaturen sind nicht nur für uns super anstrengend, sondern auch für unsere vierbeinigen Freunde. Denn die eigentliche Wohlfühltemperatur der Pferde liegt zwischen 5 und 15° Grad. Die normale Körpertemperatur des Menschen liegt bei 36,3 bis 37,4 °C und die des Pferdes zwischen 37,5 und 38,2°C.

Bei den Pferden kommt noch hinzu, dass sie einen größeren Anteil an aktiver Muskulatur besitzen als wir Menschen,  wodurch bei Bewegung noch mehr Wärme entsteht. Weshalb Pferde bis zu zehnmal schneller überhitzen als wir Menschen! 

Bei körperlicher Belastung und/oder einer hohen Außentemperatur beginnen wir und auch unsere Pferde zu schwitzen.  Durch das schwitzen wird der Körper abgekühlt. Allerdings gehen durch schwitzen nicht nur Wasser, sondern auch essentielle Elektrolyte verloren.  Bei Pferden ist das Verhältnis der Elektrolyten im Schweiß VIER MAL so hoch wie bei uns Menschen.

Zu den Elektrolyten zählen vor allem Calcium, Magnesium, Chlor, Kalium und Natrium. Elektrolyte regeln den Flüssigkeitshaushalt und halten den osmotischen Druck in den Körperzellen aufrecht. Ein niedriger Elektrolytwert kann zu schwächerer Leistung führen.  Wichtig zu wissen ist allerdings, dass Elektrolyte KEINE Energie liefern! Trotzdem spielen sie eine große Rolle bei fast allen Vorgängen des Organismuses während einer körperlichen Belastung.

Das Wort Elektrolyte setzt sich aus Elektron was „geladen“ heißt und aus lyte was „aufgelöst in“ bedeutet. Die geladenen Elektrolyte die in Körperflüssigkeit aufgelöst werden, werden auch Ionen genannt oder ganz umgangssprachlich Körpersalze. Und jedes Pferd  benötigt Elektrolyte um zu überleben. 

Interessant ist auch zu wissen, dass ein Pferd, das leicht unter dem Sattel schwitzt, am Hals und den Flanken feucht ist, in der Stunde zwischen 1 und 4 Liter Schweiß pro Stunde verliert. Bei starker Schaumbildung kann ein Pferd bis zu 12 Liter Schweiß in einer Stunde verlieren.  Je nach Intensität des Trainings und Ausmaßes des Schweißverlustes sollten Elektrolyte gegeben werden. Elektrolyte spielen eine große Rolle für den Flüssigkeitshaushalt des Pferdes. Fast 70% des Pferdes besteht aus Flüssigkeit. Und ist der Flüssigkeitshaushalt gestört, hat das einen großen Einfluss auf wichtige Organe wie Gehirn, Leber und Niere, aber auch auf die Gelenke und den Verdauungstrakt.
Der Elektrolytmangel kann sich durch schlechtes Trinken und eine verlängerte Regenerationsphase äußern. Außerdem kann ein Elektrolytmangel zu Muskelkrämpfen, Nervenschäden und sogar zu Herzrhythmusstörungen führen.

Pferde können die Elektrolyte nicht speichern. Deshalb kann einem Elektrolytmangel maximal 12 Stunden zuvor entgegengewirkt werden. Nach einer schweißtreibenden Trainingseinheit kann es sinnvoll sein 2 bis 4 weitere Tage Elektrolyte zu geben. Werden Pferde länger stark bewegt und schwitzen dabei, ist es sogar empfehlenswert die Elektrolyte über den gesamten Zeitraum zu geben wie zB über ein Turnierwochenende.  An besonders heißen Tagen kann es sinnvoll sein, dass die Elektrolyte mehrmals am Tag verabreicht werden.  

TIPP: Ihr solltet euren Pferden nach einer anstrengenden Trainingseinheit immer zuerst die Elektrolyte, wie z.B. die Profi Elektrolyte von Eggersmann, geben bevor ihr euer Pferd trinken lasst. Wenn das Pferd erst trinkt, dann müssen sich die Elektrolyte auf ein größeres Blutvolumen verteilen und der Elektrolytgehalt im Pferd sinkt weiter.

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