FITNESS

VON NICHTS KOMMT NICHTS

Egal in welchem Bereich, es ist überall das gleiche, wenn man nichts macht braucht man nicht glauben, dass man weiterkommt. Dann bleibt man stehen und es passiert einfach nichts. Und deshalb habe ich vor kurzem angefangen regelmäßig Sport zu machen. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich reiten nicht als Sport bezeichnen würde, das tut es nämlich definitiv! Aber momentan kann ich mich maximal zwei Mal in der Woche in den Sattel schwingen und das ist, um seine Kondition und Muskel zu erhalten, eindeutig zu wenig.

Wobei meine Kondition und Muskulatur gleich Null ist. Aber wie gesagt, von nichts kommt nichts! Dylara ist jetzt fast 3 Monate weg. Über Weihnachten war sie zwar da, aber da habe ich gemerkt, wie ich in den letzten 6 Wochen abgebaut habe. Dylaras Muskulatur und Kondition wurde gefühlt verzehnfacht und ich war nach ein paar Minuten reiten schon fertig. Und ich habe in der Zeit nicht viel gemacht, weil ich ihr etwas Pause geben wollte. Pause vom Wechseltraining! Also klar habe ich sie so gearbeitet, dass sie keine Muskulatur und Kondition abbaut, aber ich bin gefühlt nur zum angaloppieren ausgesessen und habe sie eher gymnastiziert.

Und deshalb habe ich beschlossen, dass ich meine Kondition und Muskulatur wieder aufbauen möchte, damit wir, sobald Dylara wieder bei mir ist, beide auf einem gleichen Fitnesslevel stehen und so gemeinsam richtig weitertrainieren können. Weil momentan habe ich selbst nach den kurzen Trainings am Wochenende mit Dylara Muskelkater.

Und das kann es ja nicht sein!
Deshalb fiel vor kurzem der Groschen und ich habe mich dazu entschlossen mit dem Ausgleichssport zu beginnen und den möchte ich, sobald Dylara wieder da ist, auch weiterhin machen!

Hier muss ich zugeben, dass ich schon super oft davon gesprochen habe, endlich fitter zu werden und dann hat es einen Tag gehalten und danach kam nichts mehr, weil ich mich an dem einen Tag so verausgabt habe, dass ich den Muskelkater des Todes hatte und mich erst ein paar Tage kaum bewegen konnte.

Ich bin ein Mensch, der, wenn es Veränderungen geben soll, alles auf einmal machen muss. Ich kann nicht erst das eine ändern und dann das andere. Nein, ich muss alles auf einmal ändern sonst schleichen sich immer regelmäßiger „Ausnahmen“ ein und dann stoppt irgendwann wieder alles.

Ich bin eigentlich auch der Mensch, der das Sofa der Yogamatte vorzieht. Ich gehe gerne den bequemen Weg und versuche so wenig Energie wie möglich aufzubringen um ans Ziel zu gelangen.
Weil bei mir ohne Ziele aber absolut nichts geht, habe ich mir auch in diesem Bereich Ziele gesetzt. Auf die Ziele werde ich nicht genauer eingehen, da ich nicht möchte, dass sich jemand daran ein Beispiel nimmt, weil ich kein Profi in diesem Bereich bin und ich die Ziele im Laufe der Zeit auch anpassen möchte. Ich habe ein bestimmtes Ziel vor Augen und versuche dieses natürlich auch zu erreichen.
Da ich es aber noch nie langfristig geschafft habe, neben dem Reiten noch einen Ausgleichssport unterzubringen, ist das eines meiner ersten Ziele. Ich war immer motiviert etwas zu ändern, bis ich dann zuhause auf meinem Sofa saß und mich einfach nicht mehr motivieren konnte und es dann einfach wieder auf morgen verschoben habe. Und das ist nicht nur einmal passiert.
Aber momentan bin ich so motiviert, dass ich mir sicher bin, es auch durchzuhalten. Zumindest bis Dylara wieder da ist. Dann stehe ich vor einer weiteren Hürde.

Aber bis dahin vergeht noch etwas Zeit, in der ich mich an den Sport gewöhnen möchte. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, weshalb ich versuche mit dem Ausgleichssport einer Routine zu entwickeln, damit es eine Selbstverständlichkeit wird.

Als es in meinem Kopf klick gemacht hat, habe ich meine Yogamatte wieder in mein Ankleidezimmer gelegt und habe begonnen fast täglich einige Übungen zu machen. Und seit letzter Woche gehe ich direkt nach der Arbeit ins Fitness. Wir haben auf der Arbeit einen relativ gut eingerichteten Fitnessraum, welchen wir Mitarbeiter frei nützen können. Und das Angebot nehme ich momentan sehr gerne an.

Ich habe mir vorgenommen jeden Tag etwas zu machen. Entweder direkt ins Fitness zu gehen oder zuhause auf meiner Yogamatte ein Workout mit Eigengewicht und Kurzhanteln zu machen.

In den nächsten Wochen, bis Dylara wieder zu mir kommt, möchte ich meine Motivation und Routine soweit haben, dass es zur Selbstverständlichkeit wird, dass ich den Sport dann genauso brauche wie auch das Reiten und Dylara. Denn nur dann schaffe ich es auch da weiter zu trainieren und meine Routine aufrecht zu erhalten. Ich Möchte meine Fitnessbesuche auf die Tage legen, an denen Dylara Pause und ich damit „Stallfrei“ habe.

Ich habe auch ein paar Kollegen motiviert, mit denen ich dann regelmäßig trainieren gehen kann und zusammen macht es doch doppelt Spaß und außerdem kann man sich dann super gegenseitig motivieren, wenn mal einer weniger Lust hat bzw. das Training sogar ausfallen lassen würde kann der andere einen doch mitziehen.

Momentan sprießen die Fitnessprogramme wie Unkraut aus dem Boden und kurzzeitig habe ich auch überlegt gehabt, ob ich mich bei einem anmelden soll. Aber nur weil ich jetzt einen strikten Plan habe, würde das nicht automatisch heißen, dass ich dann mehr Motivation hätte. Ich glaube fast, dass ich mich dadurch zu sehr unter Druck gesetzt fühlen und meine Motivation ganz bald flöten gehen würde.

Ich glaube, dass wenn der Sport zur Gewohnheit geworden ist und man erste Erfolge sieht, von alleine weitermachen möchte. Und daran glaube ich wirklich.
Und vor allem glaube ich, dass wenn ich meine Kondition und Muskulatur wieder aufbauen und sogar noch verbessern kann, das mit dem Reiten auch besser klappt. Denn ich hasse nichts mehr, als auf Dylara zu sitzen und das Gefühl zu haben, dass mir die Kraft ausgeht und ich ihr so dann zur Last werde. Wisst ihr was ich meine?!?

Und genau solche Sachen motivieren mich. Und als netten Nebeneffekt vom Sport ist natürlich auch, dass man seinen Körper straff und seinen Winterspeck loswird 😉 Das hat mich aber nicht so dolle gestört, wie das Gefühl nicht mehr mit Dylara Schritt halten zu können. Ich möchte mit ihrer Kraft und Energie mithalten können und so wieder gemeinsam an unsere Grenzen gehen zu können und nicht nur an meine.

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem laufenden!

Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag, 

XOXO Simone 

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