PERSONAL

ÜBER MEINE LOVE & HATE BEZIEHUNG MIT INSTAGRAM


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Vor kurzem haben wir die 30.000 Follower auf Instagram erreicht und deshalb habe ich mir gedacht, dass ich euch mal mehr zu der Entstehung meines Kanales erzähle und was Instagram dabei für mich bedeutet.

Auf Shopping Queen habe ich von Instagram erfahren 🙂 und ich suchte direkt nach dieser coolen App und erstellte mir einen Account. Eigentlich wollte ich den Account damals Dylara nennen, das gab es allerdings schon woraus dann das Dyaras wurde – Dylara und das S steht für Simone. Am Anfang habe ich die App nur genutzt um mich von ihr inspirieren zu lassen und habe selbst nur sehr unregelmäßig etwas veröffentlicht und dies auch ohne jeden Hintergedanken. Ich habe hier und da Bilder von mir, Deko, Essen und von Pferden gepostet. Dann fand ich immer mehr Pferde/Reiteraccounts und veröffentlichte auch immer mehr aus meinem Reiterleben. Bilder von meinen damaligen Berittpferden, denn Dylara war zu dem Zeitpunkt nicht bei mir(warum, weshalb, wieso, erfahrt ihr HIER).

Wie regelmäßig ich damals gepostet habe, kann ich gar nicht mehr sagen, ob einmal die Woche oder doch öfters/seltener, weiß ich wirklich nicht mehr. Nach und nach habe ich mehr und mehr gepostet und dann kamen auch schon die ersten Follower. Das Interesse an mir und den Pferden ist gewachsen und umso regelmäßiger habe ich auch gepostet. Und ich weiß noch ganz genau, wie ich damals die ersten 100 und dann 1000 Follower hatte. Es war super komisch für mich und habe direkt einen Screenshot gemacht und Hannes geschickt:)

Und nach und nach kamen immer mehr. Immer wenn ich nach meinem Instagram gefragt wurde, war ich auf der einen Seite stolz, denn einige Reaktionen waren sehr positiv „das ist ja heftig, du hast 2000 Follower oder dann WOW schon 5000, are you a famous person:P?“ Und die anderen Reaktionen machten mich traurig, weil sie es einfach belächelten und mich mehr oder weniger runtergezogen haben und ganz ehrlich, mich machte es eigentlich mehr als stolz. Denn mit Instagram und vor allem auch mit meinem Blog konnte ich mich verwirklichen. Ich habe etwas gefunden, was mir sowas von Spaß bereitet hatte (und immer noch macht) und wenn man dann gesagt bekommt, dass das doch alles Quatsch sei, könnt ihr euch vielleicht auch vorstellen, dass man dann kurzzeitig am Boden ist.

Wenn ich allerdings sehe, wer meine Story anschaut und mir dann nur denke wie die Menschen mein Tun eigentlich belächeln, dann muss ich für mich feststellen, dass ihnen MEIN TUN ja wohl oder übel doch nicht so egal sein kann, sonst würden sie ja nicht ständig meine Storys anschauen. Aber egal. Und ja, ich kann sehen wer meine Storys schaut!

Von da an war für mich klar, ich rede nur noch mit Leuten über meine Social Media Präsenz, die es verstehen und vor allem aber auch mit denen, die sich wirklich dafür interessieren.
Wenn ich mit Leuten ins Gespräch komme und wir über unsere Arbeit und Hobbies etc. reden werde ich niemals als erstes sagen „ich bin auf Instagram & Co. aktiv und habe so und so viele Follower!“, sondern eher beiläufig, da ich absolut nicht auf meine Instagram Aktivität oder die Anzahl meiner Follower beschränkt werden möchte. Ich möchte als normale Person geschätzt und kennengelernt werden. Denn neben meiner Instagram Aktivität habe ich ein komplett normales Leben und bin demnach auch eine normale Frau mit einem normalen Job und bin deshalb auch auf keine Kooperation oder ähnliches angewiesen. Und neben meinem Vollzeitjob habe ich auch noch ein Pferd, das, wie ihr sicherlich alle wisst, auch jede Menge Zeit in Anspruch nimmt und Familie, Freunde und Co. darf man auch nicht vernachlässigen.

Klar wäre es toll, wenn ich meinen Lebensunterhalt komplett mit meinen Social Media Aktivitäten bestreiten könnte, wer wünscht sich das nicht, sein Hobby zum Beruf zu machen umso noch mehr machen zu können, noch mehr Projekte zu starten, seiner Kreativität freien Lauf lassen zu können und und und. Aber so weit ist es bei mir noch lange nicht und nicht zuletzt, weil mir mein Job wirklich unheimlich viel Spaß macht und es kaum Tage gibt, an denen ich meinen Job verfluche! Um an diesen Punkt zu kommen müsste ich viel regelmäßiger Content bringen und das kann ich durch meine relativ wenig freie Zeit leider nicht. Ich bin Momentan zwar dabei meinen Tag noch besser zu strukturieren und organisieren, aber das klappt nicht immer. Und deshalb ist es für mich auch okay, wenn mich andere Accounts “überholen”, weil die meisten davon schlicht und ergreifend viel mehr Zeit dafür investieren können und dann ist es auch mehr als gerechtfertigt, wenn die mehr wachsen als ich. Gut, bei manchen frage ich mich, ob das mit rechten Dingen zugeht, aber letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden welchen Weg man geht.

Mir macht Instagram nach wie vor sehr viel Spaß und auch wenn ich die ständige Änderung der Reichweite ärgerlich finde, habe ich kein Interesse bei manchen Spielchen, wie zB folgen und nach einigen Tagen wieder zu entfolgen, mitzumachen. Oder aber dass man sich Likes, Kommentare und Follower kauft, ich glaube, es gibt nichts, dass man momentan im Instagrambereich nicht kaufen kann.
Aber was bringt das einem? Denn man kann doch alles über Socialblade.com nachvollziehen und auch wenn es für viele Firmen nach wie vor noch Neuland ist, lernen auch die jeden Tag dazu und kommen solchen Aktionen immer mehr hinter die Schliche.
Und klar freue ich mich, wenn mir weitere Menschen folgen und meine Community auf Instagram wächst, aber ich möchte mich dafür niemals verändern müssen. Wir haben einen Fashion –  und Lifestyle Account und ich möchte Euch viele tolle neue Reit- oder Pferdeoutfits zeigen. Und wir versuchen uns was Bilder angeht immer zu verbessern und unser bestes zu geben. Aber wir möchten uns auch niemals komplett auf nur eine Plattform versteifen, denn wir alle haben mitbekommen wie schnell eine Social Media Plattform verschwinden kann wie zB My Space, Kwick, StudiVZ…. Weshalb ich auch auf einigen anderen Plattformen aktiv bin und somit meine freie Zeit auf die verschiedenen Plattformen aufteilen möchte. Und mein Blog ist nach wie vor mein Baby, auf dem ich komplett frei und ich der alleinige Chef bin. Ist eigentlich auch ganz cool, oder 😉 Aber zurück zu Instagram.

Irgendwann kam dann der Punkt, an dem es anfing, dass ich Kooperationen bekommen habe. Ich bin wirklich über jede meiner Kooperationen mehr als dankbar, nicht nur, weil ich euch dadurch neue Looks und Produkte präsentieren kann, sondern, weil ich darüber auch wieder jede Menge neue Leute kennen lernen und mein Netzwerk ausbauen darf. Und das ist natürlich wunderbar und ich schätze das sehr.

Dass es so kommt, war nie meine Absicht und ich habe nicht mit Instagram begonnen damit daraus so etwas wird wie es momentan ist, sondern schlicht und ergreifend, weil es mir sehr großen Spaß gemacht hat und nach wie vor auch noch macht! Keiner weis, was daraus noch werden wird, das steht zum glück alles in den Sternen!

Mich nervt es, wenn ich Menschen sagen höre, „wenn du ein neues paar Reitstiefel brauchst, mache es doch wie Simone und poste einfach ein paar Bilder auf Instagram!“ und ich glaube nach wie vor, dass die meisten nicht glauben bzw. wissen wie viel Aufwand hinter einem guten Bild, geschweige denn hinter einem ganzen Blogpost steckt. Wenn man mit Spaß und Leidenschaft dabei ist, kann man das ganze eben nicht mal so zwischen Tür und Angel einfach hin klatschen! Und meine Antwort, wenn ich so etwas höre ist immer dieselbe – jeder hat doch die Möglichkeit das zu machen was einem Spaß macht und die Social Media Türe steht jeden offen, der es möchte. Auf Instagram & Co. Aktiv zu sein kostet nicht einmal etwas, außer Zeit. Und hier benötigt man nicht mal eben nur 5 Minuten. Ich möchte aber gar nicht auf die Zeit, die ich für meine ganzen sozialen Plattformen und meinen Blog benötige, angeben, denn es ist mein Hobby und für dieses Hobby investiere ich sehr viel Zeit, weil es mir einfach Spaß macht.

Zum Glück habe ich noch nie einen richtigen „Shitstorm“ erlebt und hoffe auch, dass mir das erspart bleibt. Klar kamen immer wieder kritische Fragen oder andere Meinungen auf, aber so lange es im Rahmen bleibt, finde ich es auch legitim. Ich habe auch nie etwas gegen konstruktive Kritik, solange sie wirklich konstruktiv gemeint und nicht unter der Gürtellinie ist.

Ich möchte Bilder posten, die uns widerspiegeln, die unseren Weg, unsere Interessen und auch unsere Trainingsweise zeigen. Außerdem möchte ich euch Ausschnitte aus unserem Stallalltag geben und hierzu gehört auch das Bandagieren, Pferdepflege, Lederpflege oder anderes. Und alle die schon mal mit anderen Reitern und Pferdeliebhabern gesprochen haben, haben sicherlich gemerkt, dass jeder andere Ansichten und Routinen hat. Aber das heißt nicht, dass das andere falsch ist, oder ihr eure bisherige Routine anpassen/ändern müsst. Ich habe mir schon einige Tipps und Tricks von anderen Pferdebloggern abgeschaut, weil ich sie super fand und integriere diese nun auch in unseren Alltag.

Und so ist es auch beim Reiten. Alle, die sich schon einmal mit mehreren Pferden beschäftigt und auseinandergesetzt haben, wissen, dass es nie nur bergauf gehen kann und zudem 10000000 verschiedene Wege zum Ziel führen. Wir versuchen den für uns geeignetsten Weg zu finden und euch dann auch zu zeigen. Und nicht jedes Training läuft wie das andere ab. Wir haben genauso Ups & Downs wie jeder andere Reiter auch, denn schließlich sind wir beide Individuen und haben nicht jeden Tag dieselbe Laune und Motivation.

Meiner Meinung nach sind wir auf einem für uns guten Weg. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel angekommen und wenn dann manche kommen und mir sagen, dass ich Bilder poste, bei denen Dylara leicht hinter der Senkrechten ist oder ich „komisch“ bandagiere und mir anhören muss, dass ich als Influencer als Vorbild vorangehen muss, kann ich nur sagen, dass es für mich nicht als erstrebenswert wäre, wenn ich nur PERFEKTE Bilder veröffentlichen würde. Wenn ich bessere Reiter sehe und von Ihnen höre, dass es eben auch nicht immer rund laufen kann, dann fühle ich mich in meiner Haut besser, weil bei uns eben auch nicht alles rund läuft. Ich bin kein Profi, noch Berufsreiter, noch habe ich schon jemals in meinem Leben eine M-Dressur geritten und dementsprechend wäre es mehr als unangebracht mich als Profi bzw. Vorbild zu betiteln. Auf meinem Account geht es um mich, um Dylara, um unsere Trainingsfortschritte und nicht zu vergessen unsere Outfits, ich würde sagen, wir haben einen Reiter Mode – & Lifestyle-Account und genau deswegen folgen mir meiner Meinung nach auch all die Menschen.

Aber ich bin auch mehr als dankbar, was für tolle Menschen ich durch Instagram kennen lernen dufte. Danke an euch, an jeden einzelnen! Und ich freue mich auch weiterhin darauf, weitere tolle Menschen &  Partner kennen zulernen, tolle Kooperationen bekommen zu können, coole Einladungen zu erhalten und dabei wundervolle Erfahrungen machen zu dürfen, und natürlich auch auf den Austausch mit meinen Followern ♥

Außerdem kann ich einige der Menschen, die ich ohne INstagram & Co. niemals kennengelernt hätte, meine Freunde nennen zu könne und bin regelmäßig in Kontakt mit ihnen! Was mir an Instagram sehr viel Spaß macht, ist die Kommunikation mit anderen „gleichgesinnten“. Und mir ist es völlig egal, ob der oder diejenige mehr oder weniger Follower hat wie ich. Denn wo soll es bitte hinführen, wenn man sich nur noch über Follower definiert?!?

Aber hier musste ich auch schon mehrmals feststellen, dass sich einige sehr gut im Netz verkaufen können und mir im Real life dann doch nicht mehr so sympathisch waren als sie mir über die Sozialen Netzwerke immer vorkamen. Jeder Mensch kann mal einen schlechten Tag haben, aber den Anstand sollte man auch an solchen Tagen nicht verlieren.

Ich habe vor kurzem zwar auch zu hören bekommen, dass ich auf dem Turnier nicht Hallo gesagt haben soll, aber ich glaube alle Turnierreiter können es verstehen, dass man in gewissen Phasen auf dem Turnier sich nur noch auf sich und sein Pferd konzentriert ist und nichts anderes mitbekommt. Deshalb versteht es bitte, wenn ich auf dem Weg zum richten, auf Dylara sitze oder eben auf dem Weg zur Prüfung bin, nicht alles mitbekomme und in dem Fall nicht Hallo sage. Denn in dieser Phase bekomme ich einfach nichts mehr mit und bereite mich auf meine Prüfung vor.

Als ich vor kurzem auf dem Festhallenturnier meine Akkreditierung bekommen habe, hatte ich ein äußerst interessantes Gespräch mit einem Mann. Dieser informierte sich über meine Aktivitäten im Internet und fragte auch, was es mir bringt und ob es denn einen Konkurrenzkampf gibt. Ich musste ganz klar sagen, dass ich das in erster Linie aus Spaß mache. Klar habe auch ich Kooperationspartner, die ihre Produkte auf meinen verschiedenen Social Media Accounts sehen möchten. Aber ich nehme prinzipiell nur solche Kooperationen an, die auch zu uns passen. Ich möchte meine ehrliche Meinung weitergeben und würde es den Firmen gegenüber nicht gut finden, wenn ich für ein Produkt Werbung machen sollte, das überhaut nicht zu uns passt wie Beispielsweise eine Reithose mit Leostoff oder ähnliches. So etwas passt nicht zu uns und würde ich nie anziehen weswegen es unauthentisch wäre, dafür Werbung zu machen. Klar gibt es hier und da auch Anfragen, die ich ablehne, weil ich von vorne herein schon weiß, dass das nicht zu uns passt.

Zu der zweiten Frage von dem Mann konnte ich natürlich nur aus meiner Sicht antworten und für mich sehe ich in anderen Accounts keine Konkurrenz. Im Gegenteil, ich freue mich, dass es immer mehr Pferdeaccounts auf Insta und Co. gibt damit man sich untereinander austauschen kann und freue mich jedes Mal, wenn ich durch solche großen Turniere oder Events andere Influencer kennen lernen darf. Und auch wie im normalen Leben passt es bei den einen auf Anhieb und bei den anderen Stimmt einfach die Chemie nicht. Aber das hat für mich nichts mit Konkurrenzdenken, sondern einfach mit Menschlichkeit zu tun. Was für mich ein absolutes NO GO ist, dass man anderen sagt, wenn du mit XY rumhängst kann ich mit dir nichts zu tun haben.
Aber das gibt es leider auch im „normalen“ Leben und nicht nur auf Instagram und Co.

Und nun bin ich gespannt, was dieses Jahr bringen wird und freue mich auf viele tolle Projekte, Events, Kooperationen usw. und hoffe, dass ich meine Insta-Mädels ganz bald wieder sehen werde ♥

                                                   ♥ Wir hören & lesen und ganz bald, versprochen ♥

XOXO Eure Simone

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2 Kommentare

  1. MEIN REITHELM - MEINE KRONE MIT KEP ITALIA - Rider Fashion by Dylaras

    21. Januar 2018 at 11:14

    […] den verschiedensten Social Media Accounts und erreichen Tausende Menschen. Auch wenn ich euch in diesem Blogpost geschrieben habe, dass ich kein Vorbild für andere sein möchte, ist es gut möglich,  dass mich […]

  2. POSITIVE VIBES ONLY - Rider Fashion by Dylaras

    23. Januar 2018 at 18:46

    […] ich in DIESEM Beitrag schon erwähnt habe, gibt es immer Menschen, die nicht an euch glauben und vor allem im […]

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