PERSONAL

MEINE INSTAWELT

Jeder von uns weiß, wie man sich seine eigene Instawelt zusammenstellen kann – einfach folgen und entfolgen. Je nach unserem Interesse und Gefallen folgen wir wildfremden Menschen und freuen uns über neuen Content und verfolgen ihr Leben.

Und je nach Lust und Laune teilen auch wir mit Hilfe von ausgewählten Bildern und Videos unser Leben, mit wahrscheinlich 90 % uns unbekannten Menschen.

Während meiner gesamten Instaaktivität bin ich schon vielen verschiedenen Accounts gefolgt, von Fashion über Beauty bis hin zu Fitness und Reiteraccounts. Aber immer wieder musste ich feststellen, dass mir einige dann doch nicht den Mehrwert geboten haben, den ich mir erhofft hatte und bin diesen Accounts dann wieder entfolgt. Ich folge auch heute noch einigen Accounts, die nichts mit Reiten und Pferden zu tun haben. Warum? Weil sie mich inspirieren ohne mich komplett unter Druck zu setzen. Ganz ehrlich? Ich bin einigen tollen Accounts gefolgt, aber mit der Zeit habe ich mich schlecht gefühlt. Ich habe mich ständig mit anderen verglichen und mein „Haben wollen“ war ziemlich stark ausgeprägt. Durch das selektieren fühle ich mich wieder wohler.
Wie habe ich ausgewählt, wem ich weiterhin folge und wem nicht? Das ist eigentlich ganz einfach. Wie bereits erwähnt, folge ich so gut wie nur noch Accounts, die mich motivieren, inspirieren und eine tolle Geschichte zu erzählen haben. Und dann folge ich einigen Accounts bei denen ich mir ihre Bilder unwahrscheinlich gut gefallen, von denen ich mich inspirieren lasse und die Bilder einfach super gerne anschaue. Accounts die mich mit ihren Texten anspornen oder aber auch zum nachdenken anregen.
Als die Zeit mit Snapchat und dann der Instastory losging, bin ich erneut wieder einigen entfolgt, weil ich manche in „live“ doch nicht so sympathisch fand als anhand der Bilder und Texte. Von einigen war ich mehr als gelangweilt, von anderen schockiert und bei manchen gab es maximal Rabattcodes oder Gewinnspielankündigungen. Und klar sind Gewinnspiele was tolles, aber wenn es zu viele sind, ist man doch schnell gelangweilt.
Dann habe ich mich zB auf Veranstaltungen wie z.B. die Equitana oder auch größere Turniere, gefreut. Ich habe mich darauf gefreut, einige Blogger und Influencer kennenzulernen und manche davon konnten nicht einmal ein einfaches “Hallo” sagen. Egal ob ich jemand kenne oder nicht, wenn mich jemand grüßt, sage ich doch Hallo oder lächle zurück, oder nicht?!? Das zeigte mir mal wieder, dass man sich im Internet sehr gut verstellen kann und eben nur eine Momentaufnahme sieht und die Möglichkeit besteht, dass die Personen im Real Life doch ganz anders sind.
Jetzt aber Schluss mit meinen negativen Gedanken und direkt zu den positive vibes! Es sind schon einige tolle Freundschaften durch Insta entstanden. Menschen denen ich fast von Anfang an gefolgt bin, kann ich nun meine Freunde nennen und wir stehen regelmäßig in Kontakt. Man Überlegt sich gemeinsame Aktionen, unterstützt sich und versucht tolle Dinge auf die Beine zu stellen oder schnattert die gesamte Zeit 🙂 Und das ist auch die tolle Seite an Instagram!
Wir haben alle eine gemeinsame Leidenschaft: unsere Pferde <3 ich verfolge gespannt die Entwicklung mit ihren Vierbeinigen Freunden und hoffe auf Genesung und schnelle Hilfe wenn etwas schief läuft. Ich freue mich mit Ihnen oder drücke ihnen die Daumen beim Turnier oder bei anderen wichtigen Ereignissen. Und dafür bin ich dankbar, denn ohne “Gleichgesinnte” macht es doch nur halb so viel Spaß.
Und gleichzeitig bin ich auch mehr als dankbar über meine Freunde, die zwar zum Teil Insta und Co. haben, aber nicht den halben Tag darin verbringen und mich auch nicht über meine Story verfolgen:) Ich genieße die Zeit mit Ihnen, genau wie die Zeit mit meinen “Insta-Freunden”. Nur könnt ihr euch den unterschied bestimmt schon denken:) Bei uns Social Media Mädels ist das Handy und die Power Bank immer parat und bei meinen Offline Mädels liegt im Normalfall nur mein Handy auf dem Tisch:)

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