DYLARA

St. Hippolyt Futterseminar

Hallo meine Lieben! Wie Ihr vielleicht schon auf Instagram mitbekommen habt, war ich letzten Donnerstag auf einem Futterseminar von St. Hippolyt in einem Reitsportgeschäft in meiner Nähe. Der Vortrag hat gute 1,5 Stunden gedauert und danach war noch die Möglichkeit die Referentin mit Fragen zu Löchern. Das war auch wirklich toll, denn sie nahm sich sehr viel Zeit und hat jede Frage sehr verständlich erklärt.

Sehr interessant war, dass wir erklärt bekommen haben, wie der Verdauungstrakt funktioniert. Was ich jedes mal wieder erstaunlich finde, dass der Dünndarm zwischen 16 und 24 Meter lang sein kann. Der Spruch “Du bist was Du isst” trifft nicht nur auf uns Menschen zu, sondern auch auf unsere Pferde. Wir können in uns selbst hören, um zu sehen, wie es uns geht oder ob uns bestimmte Lebensmittel nicht bekommen. Aber unser Pferd kann dies leider nicht. Deshalb ist es sehr wichtig, dass man sein Pferd beobachtet. Hat mein Pferd gesunde Hufe und ein glänzendes Fell, arbeitet es gut mit und ist bei der Sache usw. All das sind wichtige Indikatoren ob unser Pferd gesund ist oder nicht. Durch die Fütterung kann man  Mangelerscheinungen vorbeugen oder bereits bestehende beheben. Es ist auch wichtig, dass die Futtermenge den jeweiligen Pferden individuell angepasst wird. Turnierpferde brauchen größere Futtermengen wie Freizeitpferde. Man sollte hier wissen, dass zu viel des Guten nicht immer das Richtige ist. Die Grundlage der Fütterung ist das Heu. Das Heu sollte von guter Qualität sein. Man sollte 1,2 bis 1,5 Kg pro 100 Kg Pferdegewicht am Tag füttern. Beim Kraftfutter ist es wichtig, dass es in mindestens zwei Rationen am Tag aufgeteilt werden sollte.

Falls Ihr euch unsicher seit, ob euer Pferd einen ausgeglichenen Mineralhaushalt hat, könnt Ihr auch euren Tierarzt um eine Blutanalyse beauftragen. Diese gibt euch Auskunft über den Versorgungszustand eures Pferdes. 
Wichtige Punkte für die Fütterung eures Pferdes sind:
– ausreichende Menge an Raufutter
– darauf achten, dass euer Pferd keine zu großen Futterpausen hat ( max. 5 Stunden)
– auf einen gute Heuqualität achten
– Kraftfuttermenge auf min. 2 Rationen pro Tag verteilen
– auf gleiche Futterzeiten achten
– Futterumstellungen Schritt für Schritt durchführen
– Pferd sollte Zugang zu einem Salzleckstein haben
– beim Füttern die Pferde in Ruhe lassen und zwischen der Kraftfuttergabe und dem Reiten sollten etwa 2 Stunden liegen
– ganz WICHTIG ist, dass das Pferd ausreichend Wasser zur Verfügung hat!
 
“Das Auge des Besitzers füttert das Pferd!” 
 

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Anonym

    3. Februar 2015 at 19:19

    Hallo ja das war ein schoenes Seminar bei Reitsport Blank!

  2. Simone Schneider

    3. Februar 2015 at 19:53

    Ja das hat das Team vom Reitsport Blank wirklich gut organisiert! Richtig toll so ein Seminar, könnte öfters sein:)

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